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Lesen: Dune: Awakening auf PS5: Unser Überleben auf Arrakis
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Dune: Awakening auf PS5: Unser Überleben auf Arrakis

Zockerfakten
Zuletzt aktualisiert: September 25, 2026 10:36
Zockerfakten - Chef Redakteur
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13 Min. Lesezeit
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Dune: Awakening kommt auf Konsole zu einem ziemlich guten Zeitpunkt.

Während PC Spieler seit 2025 miterlebt haben, wie Funcom an Progression, Komfort, Endgame und Balance gearbeitet hat, startet die PlayStation 5 Version direkt mit diesen Verbesserungen. Dazu kommen der neue vollständige Singleplayer und der Abschluss von Buch 1 der Geschichte.

Wir haben uns auf der PS5 nach Arrakis gewagt und dabei sowohl den heutigen Zustand als auch unsere Erfahrungen mit den vorherigen Versionen im Blick. Besonders deutlich wird dabei eines:

Dune: Awakening funktioniert dann am besten, wenn wir spüren, wie aus purem Überleben langsam Kontrolle über die Wüste wird.

Was ist Dune: Awakening überhaupt?

Dune: Awakening ist ein Open World Survival RPG mit Basenbau, Crafting, Erkundung, Kämpfen und einer eigenen Geschichte im Dune Universum.

Dabei folgt Funcom nicht einfach der bekannten Geschichte um Paul Atreides. Das Spiel setzt auf eine alternative Zeitlinie, in der Paul nie geboren wurde. Dadurch können bekannte Häuser, Orte und Konflikte aufgegriffen werden, ohne dass wir nur die Filme oder Romane nachspielen.

Wir beginnen dagegen deutlich weiter unten.

Kein Ornithopter, keine Festung, keine Kontrolle über Spice.

Erst einmal brauchen wir Wasser.

Arrakis macht aus Survival mehr als einen Balken im HUD

Gerade die ersten Stunden gehören für uns zu den stärksten.

Schatten wird wichtig. Wasser bestimmt, wie lange wir unterwegs bleiben können. Offene Sandflächen werden zum Risiko, weil unter uns jederzeit ein Sandwurm aufmerksam werden kann.

Unsere erste Basis ist deshalb nicht nur irgendein Bauprojekt. Sie ist Rückzugsort, Lager und Ausgangspunkt für die nächste Expedition.

Daraus entsteht ein einfacher Kreislauf, der erstaunlich gut funktioniert:

Wir bereiten uns vor, ziehen los, sammeln Ressourcen und kommen mit etwas zurück, das unseren nächsten Ausflug leichter macht.

Der Unterschied zu vielen Survival Spielen liegt darin, dass wir diesen Fortschritt tatsächlich spüren.

Vom Fußmarsch zum Ornithopter

Das zeigt sich besonders bei den Fahrzeugen.

Nach all den Wegen zu Fuß fühlt sich das erste Sandbike bereits wie Freiheit an.

Der Buggy macht aus kleinen Sammeltouren größere Transporte.

Und dann kommt der Ornithopter.

Plötzlich fliegen wir über Gebiete, für deren Durchquerung wir vorher Wasser, Zeit und eine halbwegs sichere Route einplanen mussten.

Genau deshalb funktioniert dieser Moment so gut.

Wir bekommen nicht einfach ein schnelleres Fahrzeug. Die komplette Wahrnehmung der Welt verändert sich.

Orte, die vorher gefährlich weit entfernt wirkten, werden zu Punkten unter uns.

Für uns gehört das zu den stärksten Progressionsmomenten von Dune: Awakening.

Die aktuelle Version respektiert unsere Zeit deutlich mehr

Funcom hat seit dem PC Start viele der unnötig sperrigen Stellen entschärft.

Fahrzeuge lassen sich besser wiederherstellen, Basen einfacher verlegen und auch Lagerung, Transport und Haltbarkeit sind weniger mühsam geworden.

Man sammelt und craftet weiterhin viel. Das gehört zu Dune: Awakening.

Nur fühlt es sich heute seltener so an, als würden wir gegen das Spiel selbst arbeiten.

Etwas von der früheren Härte geht dadurch zwar verloren. Früher konnte bereits ein größerer Umzug wie eine richtige Expedition wirken.

Insgesamt gefällt uns die neue Balance aber besser.

Arrakis darf uns das Leben schwer machen. Das Menü muss es nicht auch noch tun.

Der Singleplayer ist eine der wichtigsten Neuerungen

Mit der Konsolenversion lässt sich erstmals das komplette Spiel alleine erleben.

Und Funcom hat daraus nicht einfach einen leeren Multiplayer Server gemacht.

Wir können unsere Welt umfangreich anpassen. Unter anderem lassen sich Ressourcenmenge, Erfahrung, Hitze, Ausdauer, Inventar, Gebäudebeschränkungen, Gegnerstärke und Konsequenzen beim Tod verändern. Die Einstellungen können teilweise sogar während des laufenden Spiels angepasst werden.

Das gefällt uns besonders gut.

Wer das volle Survival Erlebnis möchte, kann Wasserknappheit, Ressourcenaufwand und Verluste bestehen lassen.

Wer hauptsächlich bauen, erkunden und die Geschichte erleben möchte, kann den Grind deutlich reduzieren.

Damit entscheidet man selbst, wie hart Arrakis sein soll.

Solo oder Multiplayer?

Beides funktioniert inzwischen aus unterschiedlichen Gründen.

Im Singleplayer haben wir maximale Kontrolle über unser Spielerlebnis und müssen uns nicht mit Serverproblemen oder anderen Spielern beschäftigen. Die Welt läuft lokal, sobald wir uns darin befinden.

Im Multiplayer gefällt uns dagegen das Gefühl einer tatsächlich bewohnten Welt.

Andere Basen, Fahrzeuge und Spieler geben Arrakis eine zusätzliche Ebene, selbst wenn wir viele Aufgaben für uns erledigen.

PvP ist inzwischen keine Voraussetzung mehr, um die Online Welt zu nutzen.

Wichtig: Solo und Multiplayer verwenden getrennte Charaktere. Ein bestehender Multiplayer Charakter kann nicht einfach in die Singleplayer Welt übernommen werden.

Das Kampfsystem bleibt unsere größte Baustelle

Nicht alles erreicht die Qualität von Exploration und Survival.

Besonders die Kämpfe fühlen sich weiterhin etwas wechselhaft an.

Fernkampf funktioniert für uns meist besser. Fähigkeiten, Schilde und unterschiedliche Ausrüstung ermöglichen interessante Kombinationen und gerade gegen größere Gruppen fühlt sich die aktuelle Balance angenehmer an als früher.

Der Nahkampf bleibt dagegen stellenweise sperrig.

Paraden und Finisher können sich richtig gut anfühlen, Targeting und einzelne Schlagabtausche aber genauso schnell wieder unbeholfen.

Auch beim Gunplay fehlt uns manchmal etwas Direktheit.

Dune: Awakening ist deshalb für uns kein Spiel, das wir wegen seines Kampfsystems starten.

Es ist ein Spiel, bei dem die Kämpfe Teil einer viel stärkeren Survival und Erkundungserfahrung sind.

Auf PS5 spielen wir lieber mit 60 FPS

Die Konsolenfassung bietet zwei Grafikmodi.

Im Performance Modus werden 60 FPS bei dynamischem 4K angestrebt. Der Quality Modus setzt auf 30 FPS bei ebenfalls dynamischem 4K und höhere Grafikqualität. PS5 Pro bekommt zusätzlich eine höhere native Auflösung und weitere visuelle Verbesserungen.

Wir bevorzugen klar Performance.

Dune: Awakening besteht ständig aus Bewegung, Klettern, Zielen und Erkunden. Die höhere Bildrate macht sich deshalb stärker bemerkbar als die zusätzlichen optischen Details des Quality Modus.

In unseren bisherigen PS5 Sessions läuft gerade der frühe Bereich überzeugend.

Bei riesigen Endgame Basen und besonders anspruchsvollen Situationen werden wir die technische Entwicklung trotzdem weiter im Auge behalten.

Controller funktioniert, braucht aber etwas Eingewöhnung

Dune: Awakening hat viele Systeme.

Inventar, Crafting, Bauen, Fähigkeiten, Waffen und Ausrüstung müssen alle irgendwie auf einen Controller passen.

Das funktioniert grundsätzlich, fühlt sich aber nicht sofort so selbstverständlich an wie bei einem klassischen Actionspiel.

Gerade das Wechseln zwischen Fähigkeiten kann während eines Kampfes zunächst bremsen.

Nach etwas Eingewöhnung wird es besser. Trotzdem merkt man einzelnen Menüs weiterhin an, dass sehr viele Informationen untergebracht werden müssen.

Wir würden deshalb empfehlen, die Controller Einstellungen früh auszuprobieren, statt einfach die Standardbelegung hinzunehmen.

Dune funktioniert hier nicht nur über die Optik

Natürlich helfen die riesigen Wüsten, Ornithopter, Destillanzüge und Sandwürmer dabei, Dune sofort erkennbar zu machen.

Viel wichtiger ist für uns aber, dass viele dieser Elemente spielerisch eine Bedeutung haben.

Wasser ist überlebenswichtig.

Spice ist eine Ressource.

Schilde beeinflussen Kämpfe.

Sandwürmer verändern unsere Routen.

Die Häuser des Imperiums wirken sich auf die Geschichte aus.

Genau dadurch fühlt sich Dune: Awakening nicht einfach wie ein Survival Spiel mit Dune Skin an.

Die Welt beeinflusst tatsächlich, wie wir spielen.

Die Story gibt Richtung, Arrakis hält uns fest

Mit dem Konsolenstart ist Buch 1 der Geschichte vollständig spielbar. Die gesamte Kampagne kann alleine, auf einem privaten Server oder online erlebt werden.

Die Handlung gibt unserer Reise eine gute Richtung.

Für uns ist sie aber nicht der Hauptgrund, warum Dune: Awakening funktioniert.

Das sind eher die Momente dazwischen.

Eine Expedition vorbereiten.

Eine neue Ressource entdecken.

Die Basis erweitern.

Zum ersten Mal ein Fahrzeug bauen.

Oder irgendwann über eine Wüste fliegen, die Stunden zuvor noch beinahe unüberwindbar wirkte.

Diese Entwicklung bleibt stärker hängen als viele einzelne Quests.

Das Endgame ist besser, aber noch nicht am Ziel

Auch im späteren Spiel wurde viel verändert.

Testing Stations, Spezialisierungen, neue Belohnungen und weitere Aktivitäten geben inzwischen deutlich mehr Gründe, den Charakter weiterzuentwickeln.

Das funktioniert.

Aber eine bekannte Aktivität einfach auf höherer Schwierigkeit noch einmal zu spielen, ersetzt für uns nicht die Entdeckung einer neuen Region oder den ersten Flug mit dem Ornithopter.

Besonders die Tiefen Wüste könnte langfristig noch mehr Gründe gebrauchen, um Fahrzeuge, Logistik, Basen und unsere immer bessere Ausrüstung wirklich auszureizen.

Das Endgame ist klar besser als früher.

Die Reise dorthin bleibt für uns aber der stärkere Teil.

Was ihr vor dem Kauf wissen solltet

Dune: Awakening ist seit dem 22. September 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich. Auf PC erschien es bereits zuvor und ist weiterhin über Steam verfügbar. Die Xbox Fassung ist außerdem im Game Pass enthalten und unterstützt Play Anywhere zwischen Xbox und der Microsoft Store Version.

Auf PS5 benötigt ihr für den Singleplayer kein PlayStation Plus. Für Online Multiplayer ist dagegen eine PS Plus Mitgliedschaft erforderlich.

Vollständiges Crossplay zwischen PS5, Xbox und PC gibt es zum Start noch nicht. Xbox und die Microsoft Store PC Version können bereits zusammenspielen, allgemeines Crossplay soll später folgen.

Das komplette Spiel samt Story steht sowohl Solo als auch im Multiplayer zur Verfügung.

Für wen ist Dune: Awakening gedacht?

Wer Survival Spiele mag, Ressourcen sammelt, gerne Basen baut und Freude daran hat, sich eine zunächst gefährliche Welt Stück für Stück zu erschließen, dürfte hier besonders viel bekommen.

Dune Fans profitieren zusätzlich davon, dass viele bekannte Elemente nicht nur Kulisse sind.

Wer dagegen hauptsächlich schnelles Action Gameplay oder ein klassisches Story RPG erwartet, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Dune: Awakening bleibt ein Survival Spiel.

Es wird gesammelt.

Es wird gebaut.

Es wird vorbereitet.

Und manches dauert bewusst eine Weile.

Unser Fazit

Dune: Awakening ist auf PS5 nicht einfach ein verspäteter Port.

Konsolenspieler steigen zu einem Zeitpunkt ein, an dem viele Probleme der ursprünglichen Version bereits angegangen wurden und deutlich mehr Freiheit besteht, wie man Arrakis erleben möchte.

Der neue Singleplayer ist dabei wahrscheinlich die wichtigste Ergänzung.

Aber unsere stärksten Momente entstehen weiterhin aus dem ursprünglichen Kern.

Wenn wir am Anfang noch Wasser zählen, Schatten suchen und uns fragen, ob wir den nächsten Sandstreifen überhaupt sicher überqueren können, fühlt sich Arrakis gefährlich an.

Wenn wir Stunden später im Ornithopter darüber hinwegfliegen, merken wir, wie weit wir gekommen sind.

Genau darin liegt für uns die größte Stärke von Dune: Awakening: Nicht Arrakis wird harmloser. Wir werden besser darin, dort zu überleben.

Combat und Endgame haben weiterhin Luft nach oben.

Survival, Exploration und Progression funktionieren dagegen heute besser als je zuvor.

Und damit ist die PS5 Version für uns ein sehr guter Zeitpunkt, zum ersten Mal auf Arrakis zu landen.

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